Ein ganz klassisches italienisches Weihnachtsgebäck ist Pandoro, das goldene Brot. Im Gegensatz zum Mailänder Panettone werden bei dieser veronesischen Variante keine Rosinen und kandierten Früchte verwendet. Woher der Name stammt, ist ungewiss. Eine Vermutung ist, dass sich das Wort Pandoro auf die von den Eiern im Teig hervorgerufene goldgelbe Farbe bezieht; eine andere Theorie be
sagt, dass ein ähnlicher Kuchen schon in der Republik Venedig auf den Tisch der Reichen kam, dort aber mit Blattgold belegt war. Wie auch immer, wichtig ist, dass er einfach phantastisch schmeckt! Traditionell wird der Pandoro in einer achtzackigen Sternform gebacken und mit Puderzucker bestreut, so dass er an verschneite Bergspitzen erinnert. Diese Form lässt sich mit dem Omnia natürlich nicht hinbekommen, aber geschmacklich ist er trotzdem so sensationell wie das italienische Original! Weihnachten ist jetzt zwar vorbei, aber glaubt mir, das Backen lohnt sich auch zu jedem anderen Anlass! Die Arbeit bei der Herstellung hält sich in Grenzen, allerdings braucht es viiiiieeeel Zeit - 2 Tage müsst ihr auf jeden Fall einplanen (bei mir waren es vor Weihnachten sogar fast 3 Tage, weil ich zwischendurch noch jede Menge Anderes zu erledigen hatte). Das liegt daran, dass ihr im Grunde genommen 3 Teige herstellen müsst. Und je länger die gehen dürfen, umso besser wird der Pandoro!

Ein paar verschneite Hügelspitzchen hat mein Pandoro dann
doch noch bekommen :D
Und da ich ihm viel Zeit gelassen habe, hatte er auch die typischen
großen Poren, die für diesen Kuchen charakteristisch und unerlässlich sind.